Durch dick und dünn

von Silke Birnhuber

Die Grundsatzdiskussionen darüber ob jemand zu dick ist oder nicht, erlebe ich nahezu jeden Tag mit. Ob in der Beratung oder auch im privaten Bereich. Ich bin zwar Diätologin aber keineswegs ein Gesundheitsapostel und schon gar keine Verfechterin von Idealwerten oder Normen. Wenn jemand meine Meinung hören möchte, dann sage ich sie. Ich dränge jedoch keinen meine Ansichten auf, der nicht bereit dazu ist etwas an seinem Leben bzw. Verhalten zu ändern. Der Body Mass Index gibt lediglich an, wieviel Kilo jemand pro Quadratmeter Körperoberfläche hat. Er sagt aber absolut gar nichts darüber aus, ob diese Kilos aus Fett oder aus Muskeln bestehen. Also sagt der BMI schon einmal nichts über den Gesundheitszustand aus.

Ab BMI 25 gilt man als Übergewichtig. Bis BMI 27 lassen wir es auch noch als Wohlfühlgewicht gelten. Soweit so gut.

Wenn wir aber von einem BMI über 30 sprechen (Adipositas) hat das nichts mehr mir Wohlfühlgewicht zu tun. Da kann mir keiner mehr erzählen, dass er sich damit wohl fühlt. Und nicht einmal ein Extremsportler (Bodybuilder ausgenommen) kann so viel Muskelmasse haben, dass es einen BMI über 30 rechtfertigt. Also da besteht dringend Handlungsbedarf. Das kann sich niemand schön reden!

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