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Silke Birnhuber .
Silke Birnhuber
Beiträge: 18
Prinzipiell gilt: erlaubt ist was man gut verträgt! Immer wieder die Verträglichkeit von fruktosehältigen Nahrungsmitteln testen.
Ziel ist eine Reduktion der Fruktosemenge auf ein gut verträgliches Maß, nicht eine obst- und fruktosefreie Dauerernährung.

Allgemeine Empfehlungen:

Kleine Mengen an Fructose über den Tag verteilt werden besser vertragen als eine große Portion.
Mit Traubenzucker gesüßte Obstprodukte werden meist besser vertragen als naturbelassene Obstsorten (Kompott mit Traubenzucker süßen)
Gekochtes oderfein zerkleinertes Obst wird häufig besser vertragen als rohes oder schlecht gekautes Obst.
Besonders schlecht verträglich sind konzentrierte Obstprodukte wie Obstsäfte, Dörrobst sowie Honig.
Gegen Abend hin steigt die Empfindlichkeit gegenüber Obst.
5-6 kleine Mahlzeiten pro Tag essen
langsam Essen und gut kauen
schwer verdauliche, blähende Speisen können den Verdauungstrakt zusätzlich belasten
Ausreichend trinken: Wasser, Tee wie Anis, Fenchel, Kümmel, Melisse, Käsepappel
Regelmäßige Bewegung hilft!


Obstsorten, die von natur aus einen hohen Anteil an Glucose haben, werden besser vertragen
Dazu zählen Honig- und Zuckermelone, Banane, Mandarine, Zitrone

Obstsorten die mehr Fructose als Glucose aber kein Sorbit enthalten werden teilweise vertragen
Dazu zählen Kiwi, Orange, Wassermelone, Ananas und Preiselbeeren.

Obstsorten, die meist Beschwerden auslösen sind Apfel, Birne, Pflaume, Weintraube, Marille, Pfirsich und Trockenfrüchte.
Sorbitärmeres Obst wie Himbeeren, Heidelbeeren sind etwas besser verträglich – ausprobieren

Rohkost und ballaststoffreiche Kost sind bei Menschen mit Fruktosemalabsorption fast immer mit Beschwerden verbunden.
2015-05-06 10:00
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